Meisterausbildung im Handwerk

Ein Erfahrungsbericht aus der Teilzeitausbildung im Bereich Energie- und Gebäudetechnik
- im etz-Stuttgart / Handwerkskammer Region Stuttgart -

Lerninhalt


In den 3 Jahren werden 38 Themenbereiche erlernt und taucht ein in die Welt der Energie- und Gebäudetechnik sowie in die Normung.

Die Themen ...

1. KNX
2. Beleuchtungstechnik
3. Notbeleuchtung
4. Blitz- & Überspannungsschutz
5. Motorentechnik
6. Warmwassertechnik
7. Brandschutz
8. Transformatoren
9. Schutzmaßnahmen
10. VPS/SPS – LOGO!
11. Klimatechnik
12. Heizungstechnik (NSH)
13. TAB (NAV) – EnBW
14. digitalSTROM
15. PV-Anlagen
16. EMV
17. Kompensation
18. Empfangstechnik
19. Alarmtechnik
20. Prüfungen (VDE – 0100-600 / 701/702 / 0113)
21. Leitungsbrechnung
22. Kommunikation
23. Auftragsabwicklung (Organisation)
24. Betriebsführung
25. VOB
26. Projektierung
27. Klausur (Anschreiben, Rechnung, Angebot und Dokumentation)
28. Wärmepumpen
29. Schaltplanerstellung (Symbole, Blitzschutz, Elcom, usw.)
30. Grundlagen
31. Betriebsorganisation
32. VDE
33. VDE 0113
34. Ringleitungen
35. Kurzschlussschutz
36. Siedle 6+n
37. BGV
38. Bauvorschriften / Landesbauordnungen

Zeit


Jede freie Minute wird in den 3 Jahren für das Ziel - Meister - investiert, dies muss einem klar sein.

In der Woche sollte man ca. 3-4 Tage für die Meisterausbildung reservieren. 2 Tage für den Unterricht, 1 Tag für die Lerngruppe und einen für das Selbstlernen.

Vor der Prüfungszeit werden ca. 4-8 Wochen Vorbereitungszeit benötigt. Dazu ist ein freier Kopf von Vorteil, da man nur mit dem Lernen beschäftigt ist. Der Urlaub muss für die Vorbereitungszeit investiert werden.

In der Prüfungszeit, die sich ca. 1-3 Monate hinzieht, bereitet man sich speziell auf jede Prüfung vor.

Insgesamt wird für die Meisterausbildung ca. 4-5 Monate Urlaub benötigt.

die Prüfungen
- Elektro- & Sicherheitstechnik (4 Stunden)
- Betriebsorganisation und Betriebsführung (2 Stunden)
- Auftragsabwicklung (2 Stunden)
- Meisterprüfungsprojekt (12 Stunden)
- Situationsaufgabe SE (3 Stunden)
- Meisterprüfungsprojekt (praktisch) (4 Stunden + 2,5 Tage)
- Situationsaufgabe KS (3 Stunden)
- Fachgespräch

Kosten


Ausgaben nach Kategorien
Förderung der Meisterausbildung

Die Kosten der Meisterausbildung setzen sich aus dem Meisterstück, Bildungsträger, Literatur, VDE und sonstige Kosten zusammen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten durch den Meister-BAföG eine Unterstützung zu erhalten. Aber auch die Ausbildungsförderung und durch die Einkommenssteuer wird der Meisterschüler entlastet.

Zum Teil werden die Prüfungsgebühren erstattet oder bei Bestehen der Prüfungsmaßnahme wird auch ein Teil des KfW-Darlehen erstattet.

Fazit: Die Kosten sind auf 3 Jahre in einer Teilzeitausbildung verteilt und mit einer Ansparung gut zu meistern.



Verfasst am 1. 21.03.2012 - 10 Uhr

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